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… what’s the difference?

Mee Fit – Die Abrechnung

July25

Fit wie der HulkHach ja… Ich kenne mich halt doch zu gut. Ein Zitat von meinem Blogpost am 5. Mai 2008: ” Zum einen glaube ich aber weder daran das ich es regelmäßig machen werde noch das ich konsequent sein werde.”. Und? Richtig, ich war nicht konsequent mit meinem Wii Fit Training. Aber auch nur weil ich jetzt in einem richtigen Fitnessstudio (Holmes Place) angemeldet bin und dort min. 1-3 mal die Woche trainiere. Ist halt doch noch was anderes als am Fernseher rum zuturnen. Aber trotz alledem halte ich Wii Fit immer noch für eine gute Sache und Bewegung, wie auch immer diese Aussehen mag, kann keinem Schaden! Ich fühle mich auf jeden Fall, seit dem ich mich regelmäßig verausgabe, wesentlich besser, fitter und vor allem ausgeglichener. Und es hilft in stressigen Situationen einen kühleren Kopf zu bewahren. Bei einer meist sitzenden und stressigen Tätigkeit ist das Training damit schon fast ein Muss für jeden. Leider schaff ich es aufgrund meines Terminplans momentan nicht öfter als 1-2 mal die Woche, aber das ist immerhin schon mal etwas. So, um nun doch die Kurve noch zu Wii Fit zu bekommen. Wii Fit war absolut kein Fehlkauf, ist immer noch Sinnvoll und außerdem war das Balance Board (was demnächst von einer Reihe von Spielen unterstützt wird – Skateboarden z.B.) mit inklusive. Also: Alles gut!

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Scan mich, baby!

July24

QR Code BeispielUnd wieder ein Thema auf das ich durch mein neues Handy aufmerksam geworden bin. QR Codes…

Was’n das da für ein Ameisenhaufen?
Nein, das ist kein Labyrinth zum ausmalen und man sieht auch nicht Jesus wenn man lang genug drauf starrt. … naja vielleicht sieht man Jesus wenn man sehr sehr lange drauf starrt, aber da ist bei einem Stein o.ä. wahrscheinlich genau so. Was da nun aussieht wie das altbekannte Rauschen aus dem Fernseher ist eine einfache Art Daten zu verschlüsseln bzw. lesbar zu machen. “Lesbar? Ist der bekloppt?” – Nein bekloppt bin ich (glaube ich mal so) noch nicht. Dieses kleine Bildchen ist Lesbar für QR Reader. QR Reader?! Klingt hoch komplex, kann aber u.a. jede X beliebige Kamera, wie z.B. mein Handy, sein. Liest man diesen Code ein erscheinen auch schon direkt die dahinter verborgenen Daten. Je nach Gerät kann man diese Daten dann auch direkt weiterverwenden.

QR Code für dich
Datentechnisch kann der QR Code alles was Daten heißt enthalten. Die Frage ist immer nur, was kann der Reader auswerten? Im Falle eines unbekannten Formats wird der Reader höchstwahrscheinlich das ganze als Klartext ausgeben. Ist bei Binärdaten sicherlich kein schöner Anblick. Ein weiteres Problem ist die Größe der Daten… Wer jetzt denkt: “Oh cool, kann ich Dateien und so codieren!”.. *MÖÖÖP* Falsch! Die Größe der gecodeten Daten ist leider beschränkt. Kurze Texte wie z.B. URLs oder kleine Binärdaten sind kein Problem. Grössere Datenmengen wie komplette Visitenkarten etc. sind dann aber leider schon wieder zu viel für den kleinen Codeschnippsel.

Die genaue Kapazität beträgt:

Numerisch Maximal: 7.089 Zeichen
Alphanumerisch Maximal: 4.296 Zeichen
Binär (8 bits) Maximal: 2.953 Bytes
Kanji/Kana Maximal: 1.817 Zeichen

Einsatzgebiete
Die Einsatzgebiete scheitern, glaube ich, nur an der Fantasie jedes einzelnen. Was sich natürlich sofort anbietet sind z.B. Verlinkungen ins Web oder weitere Details in Zeitschriften abzuscannen. Beispielsweise könnte man die Links zu einem Thema als Code abdrucken. Ein einfacher Scan und schon öffnet sich z.B. der Browser. Weitere offensichtliche Einsatzgebiete sind natürlich Supermärkte, Elektroläden und sonst auch alles andere was diese Dinge verkauft. Dort könnte man beispielsweise weitere Details zum Produkt direkt am Regal abfragen oder einen Link zum Produkt im Internet hinterlegen. Bei meinem Handy kann ich sogar eine Visitenkarte im vcard Format abbilden und diese wird direkt verarbeitet und lässt sich im Handy als neuer Kontakt speichern. Diese Tatsache ist auch zum Beispiel eine nette Idee für Visitenkarten oder sonstige Adressdaten die abgedruckt werden. Kurz um ist es, denke ich, in erster Linie eine Verknüpfung zwischen Real- und Digitalwelt. Wer wünscht sich nicht Internetadressen direkt aus der Zeitschrift aufrufen zu können statt sie mühsam abzutippen?

Und wer hat’s erfunden?
Die Japaner. Genauer gesagt die Firma Denso Wave im Jahr 1994. Und die Japaner nutzen dieses Barcode verfahren schon intensiv. Dort wird alles “vercodet” was nicht niet und nagelfest ist. Und das mit Erfolg, QR Codes sind in Japan sehr populär.

Wer nutzt diese Technik bei uns?
Es gibt bereits ein paar Firmen die dieses Verfahren für Datenspeicherung benutzen. Bestes Beispiel ist z.B. die Deutsche Bahn die auf ihren Online Belegen einen QR Code für den Schaffner im Zug anbietet um die echtheit bzw. gültigkeit des Tickets im Zug per Scanner schnell prüfen zu können. Ein weiteres Beispiel ist die Post. Wer im Internet seine “Briefmarken” kauft hat diese Codes sicherlich schon einmal gesehen. Der Code enthält dort einen Art Klartext ID, die vermutlich in irgendeiner Postdatenbank zu meiner Adresse passt oder den Wert der abgedruckten “Marke” enthält. Außerdem werden diese Codes auch schon teilweise in der Industrie benutzt um Produkte am Fließband o.ä. mit Daten zu versehen. Die breite Öffentlichkeit hat bisher leider noch keinen richtigen Nutzen von diesen Codes. Doch in den neuen Handy-Generationen mit Kamera wird immer häufiger eine QR Scanner Software als Standardpacket mit ausgeliefert und auch für den PC ist das Softwareangebot für QR Codescanner relativ groß.

Summa summarum…
… bleibt nur zu sagen, das diese Art der Kommunikation zwischen Druck und Digital sicherlich Zukunft hat und wir vielleicht schon in naher Zukunft viele dieser Codes in den Geschäften und Zeitschriften finden werden.

Links zu diesem Thema:
- Die Erklärung auf Wikipedia
- Code Generator als Firefox Extension
- Beispiel für einen online Code Generator

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Da war ich schon mal…

July23

Geo FingerDa mein neues Handy jetzt auch GPS hat und ich zum ersten mal in den “genuss” von Geo Tagging gekommen bin, habe ich direkt Blut geleckt und mich mal mit dem Thema ein wenig auseinander gesetzt.

Geo Tagging, was ist das?
An dieser Stelle möchte ich keine große Erklärung abliefern über GEO Koordinaten, Photos Meta Daten und und und.. Wer dazu im einzelnen etwas wissen möchte, dem empfehle ich Wikipedia. Für alle anderen nun eine kurze Zusammenfassung. Geo Tagging ist ein schönes neues Buzzword um das gesamte Thema in einem Wort zusammenzufassen. Geo Tagging heißt eigentlich nur das ich Bilder oder andere Daten mit Geo-Koordinaten bestücke. Mein Handy, Beispielsweise, kann durch den integrierten GPS Empfänger bei jedem Bild das ich mit der Kamera mache die aktuellen Koordinaten automatisch an die Datei anheften. Vorteil? Ich weiß wo ich das Foto gemacht hab (jaja ich weiß.. “Big Brother is watching” und so). Auf jedenfall eröffnet dieses einfache Detail ungeahnte Möglichkeiten. Fotos auf Karten (wie z.B. Google Maps) anzeigen, Routen anhand eines Bildes berechnen und und und… Dieses Detail ist vor allem für Auslandsfotos interessant (”Mein Reisejournal”).

Wie sieht sowas aus?
Die Geo Daten werden, wie gesagt mittels GPS, in die Meta Ebene der (Bild-)Datei geschrieben. Hinterlegt ist das ganze im Koordinaten Format Grad° Minute’ Dezimal-Sekunde”. Damit lässt sich mit ein wenig Umrechnung schon einiger Unfug anstellen.

Um es kurz zu machen
Grad° Minute’ Dezimal-Sekunde” in Koordinaten umzuwandeln geht in kurz so:
Grad+(Minute*1/60)+(Sekunde*1/3600)

Wie krieg ich Daten aus der Datei ausgelesen?
Um die Geo Daten aus der Bilddatei auszulesen benötigt man entweder ein Programm, oder Programmierkenntnisse. In den meisten amtlichen Programmiersprachen gibt es die sogenannten exif Funktionen. In PHP würde das ganze (in simpel) z.B. so aussehen:

<?php
// bild name
$img = ‘holidays.jpg’;

// meta daten auslesen
$img_meta = exif_read_data($img);

// Werte initialisiseren
$degree = 0; // Grad
$minutes = 0; // Minuten
$seconds_dec = 0; // Sekunden (Dezimal)

/*
Ich weiß, eval zu benutzen ist doof und blöd, aber leider stehen die Werte in den Variablen als Divisionsstring (’50/1′ z.B.)
Alternativ könnte man natürlich auch nach “/” exploden und dann selbst die Rechnung durchführen.
“eval” geht jetzt aber grade für meine Vorführ-Zwecke schneller ;-)
*/

// Werte für den Breitengrad abholen
eval(’$degree = ‘.$img_meta['GPSLatitude'][0].’;');
eval(’$minutes = ‘.$img_meta['GPSLatitude'][1].’;');
eval(’$seconds_dec = ‘.$img_meta['GPSLatitude'][2].’;');

// umrechnen
$lat = $degree+($minutes*1/60)+($seconds_dec*1/3600);

// Werte für den Längengrad abholen
eval(’$long_degree = ‘.$img_meta['GPSLongitude'][0].’;');
eval(’$long_minutes = ‘.$img_meta['GPSLongitude'][1].’;');
eval(’$long_seconds_dec = ‘.$img_meta['GPSLongitude'][2].’;');

// umrechnen
$long = ($long_degree)+(($long_minutes)*1/60)+(($long_seconds_dec)*1/3600);

// Mit $long und $lat könnte man jetzt z.B. auf Google Maps verlinken:

$search = $lat.’, ‘.$long; // kurz für google noch schön machen

// und hier der Link + Bild
echo ‘<a href=”http://maps.google.de/maps?f=q&hl=de&q=’.$search.’&ie=UTF8&z=16&iwloc=addr”><img src=”‘.$img.’” /><br/>wo war das noch?</a>’;
?>

Und die Moral?
Also mein Fazit. Geo Tagging ist momentan noch eine nette Spielerei die noch nicht von jedermann genutzt wird. Die größte Barriere ist momentan vor allem die fehlende GPS Möglichkeit in den Digital Kameras. Wäre ein GPS Empfänger in allen Kameras sähe die Sache sicherlich ganz anders aus. Aber bis dahin ist es noch eine nette Möglichkeit seine Urlaubsfotos zu “Taggen”. Neben dem automatisierten Tagging gibt es natürlich Tools die das nachträgliche Taggen auch erlauben. Für Portale wie flickr z.B. eröffnen sich dadurch auch viele Möglichkeiten für Gadgets und Community Spielereien. Genauso bietet sich das Taggen von Geodaten auch für andere Formate an, wie z.B. Videos (”wo ist das aufgenommen worden”). Darüber hinaus ist es momentan schon möglich Webseiten zu taggen. Dafür werden einfache Meta-Tags im HTML benutzt. Alles in allem ist es ein nettes Feature für jede Bildersammlung und ich bin gespannt ob es sich durchsetzen kann.

MyPhone

July21

Nokia e71

In Zeiten des iPhone-Touch-Hypes habe ich mich bewusst für ein anderes Produkt entschieden. Das Nokia e71 ist nun mein. Ich besaß vorher bereits das e61 (2,5 Jahre lang – Die längste Zeit für ein Mobiltelefon in meiner Tasche) und war höchst zufrieden. Der Nachfolger steht nun seit knapp einer Woche im Laden und… ich bin begeistert. Nokia hat alles richtig gemacht und alle kleinen Mängel des e61 beseitigt. Beispiel: Die Verarbeitung. Das e61 “strahlte” noch mit einer silbernen Plastikhülle und war recht klobig und groß. Das e71 ist um knapp mehr als 1/4 kleiner, aus solidem Alugehäuse, leichter als der Vorgänger und macht überhaupt einen edlen und auch sehr soliden Eindruck. Der Hauptgrund meiner Euphorie ist aber die Software. Nokia hat Symbian Universum nur 0.1 Versionen zugelegt, aber wenn man sich die Software anguckt hätte es auch glatt ein Sprung von 1.0 Versionsnummern sein können. Von Onscreen Menüs bis hin zu wechselnden Standby Profilen kann dieses Telefon alles was ein Telefon heut zu Tage können kann. (Außer Touchen – und das ist auch gut so) Neben dem neuen Umfang der Software ist aber das bemerkenswerteste die Geschwindigkeit. Dieses Telefon rast grade zu vor sich hin. Jeder Klick führt direkt zur gewünschten Aktion in nullkommanix. Da ich Firmentechnisch und auch Privat exzessiv UMTS und somit auch die eMail Funktion nutze bin ich auch weiterhin mit der eMail Funktionalität des e71 (Mail for Exchange, Pop und imap) sehr zufrieden. Die (QWERTZ) Tastatur hatte mich erst etwas fraglich gestimmt, da die Taste wesentlich enger aneinander liegen und sich die Aufteilung auch etwas geändert hat, aber: Absolute Fehleinschätzung. Die Tastatur ist durch ihr leicht Gummiartiges Material und die ergonomische Form noch wesentlich besser als die des e61. Das Handy hat 2 Kameras (vorne und hinten), wobei die vordere nur der Videotelefonie dient. Durch eingebauten GPS Empfänger ist ein GeoTagging der gemachten Fotos auch ohne weiteres Möglich. Ich könnte jetzt noch unzählige Dinge hier aufführen die dieses Telefon kaufenswert machen, aber um es abzukürzen: Es ist das Ultimative Handy und für knapp 400 € ohne Vertrag zu haben. Kaufen!

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